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27.05.2002
eLearning-Seminar SS 2002
Seite 3
Analysen bestehender virtueller Universitäten
Darunter können beispielsweise folgende Leistungen subsummiert werden3:
umfassende Kommunikationsmöglichkeiten
Förderung sozialer Kontakte zwischen Studierenden
Unterstützung von Gruppenarbeiten, Seminaren oder Praktika
Einbindung des Übungsbetriebs
umfassende Informations- und Beratungssysteme
Zugang zu Bibliotheken
Einbindung aller verwaltungsbezogenen Abläufe
Die Realisierung erfolgt z.B. durch4:
Webseiten für technische Voraussetzungen, FAQs, Support
technische / inhaltliche Betreuung über E-Mail (asynchron)
technische / inhaltliche Betreuung über Telefon, Live-Chat, Videokonferenz oder Help-
desks (synchron)
persönlicher Kontakt zu Dozenten
inhaltliche Betreuung durch Mentoring
2.2 Akkreditierung
2.2.1 Zweck der Akkreditierung
Dadurch, dass viele virtuelle Universitäten auf Initiativen von Unternehmen oder anderen
nicht-staatlichen Organisationen zurückgehen, ergibt sich das Problem der Qualitätssiche-
rung.
Die Aufgabe der Akkreditierung ist die Sicherung der Einhaltung fachlich-inhaltlicher Min-
deststandards sowie der Erfüllung bestimmter Strukturvorgaben5.
Dadurch soll die Akkreditierung die Vielfalt eines im internationalen Wettbewerb befindlichen
und auf die Bedürfnisse des globalen Arbeitsmarktes reagierenden Hochschulsektors ermög-
lichen und gleichzeitig den Hochschulen, Studierenden und Arbeitgebern eine verlässliche
Orientierung hinsichtlich der Qualität von Studienprogrammen geben.
Das soll nicht heißen, dass nicht akkreditierte Hochschulen illegal arbeiten, sondern nur,
dass die dort Studierenden mit der Gefahr leben müssen, dass ihre erworbenen Abschlüsse
außerhalb der betreffenden virtuellen Universität nicht anerkannt werden.
2.2.2 Akkreditierung in den USA
In den USA erfolgt die Akkreditierung durch die Regional Accreditation Commissions6:
MSA
(Middle States Association)
NASC
(Northwest Association of Schools and Colleges)
NCA
(North Central Association of Colleges and Schools)
NEASC (New England Association of Colleges and Schools)
3
Vgl. Schlageter, G. (1998), S. 45.
4
Vgl. Bodendorf, F. (2001), S. 6.
5
Vgl. ZEvA (2001), S. 5.
6
Vgl. Bodendorf, F. (2001), S. 4.
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