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Analysen bestehender virtueller Universitäten

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27.05.2002 eLearning-Seminar SS 2002 Seite 15 Analysen bestehender virtueller Universitäten ein Foto von sich vorlegen, dass sowohl er als auch die Aufsichtsperson unterzeichnen und dass später zur Akte des Studenten hinzugefügt wird. Bei Projektarbeiten muss der Student – so wie wir es auch von Diplomarbeiten kennen – ein „Student  Statement  of  Academic  Authenticity“  unterschreiben,  mit  dem  er  versichert,  dass diese Arbeit wirklich von ihm angefertigt wurde. Auch diese Erklärung wird Bestandteil seiner Akte bei der WGU. In der Mail wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Mehrzahl der Studierenden älter ist und bereits arbeitet und dass bei dieser Personengruppe die „academic integrity“ eingese- hen und akzeptiert wird. Ehrlichkeit, so heißt es, sei auf Seiten des Studenten ein zusätzli- ches und notwendiges Element der Sicherheit. Eine  weitere  Alternative  zur  Durchführung  von  Prüfungen  an  virtuellen  Universitäten  sind mündliche Prüfungen per Videokonferenz. An der Universität Freiburg beispielsweise können mündliche Prüfungen entweder am Rechenzentrum in einem speziellen Videokonferenzraum oder am Institut für Informatik stattfinden, wo unter Einsatz des Videokonferenzsystems Vi- GO  der  Firma  VCON  eine  Videokonferenz  von  jedem  Büro  aus  geführt  werden  kann.  Als Voraussetzungen  sind  lediglich  ein  Windows-PC  mit  USB-Port  und  ein  Headset  erforder- lich54. All diese Beispiele machen jedoch deutlich, dass in diesem Bereich – wie erwähnt – die gro- ße Schwachstelle der Distanzlehre liegt, denn keine dieser Methoden funktioniert ohne Un- terstützung vor Ort, d.h. beim Studenten. Sicherlich werden die meisten Studenten entspre- chende Möglichkeiten in ihrer Nähe haben, aber ein Studium von einer „einsamen Insel“ aus ist beim derzeitigen Stand der Technik wohl noch nicht möglich. 5   Die integrierte Lernumgebung I²LU In diesem Kapitel soll schließlich noch die technische Seite der virtuellen Lehre angeschnit- ten  werden.  Dies  möchte  ich  am  Beispiel  der  Lernumgebung  I²LU  (Integrierte  Internet- Lernumgebung)  darstellen,  die  im  Bereich  der  Wirtschaftswissenschaften  entwickelt  wurde und innerhalb der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB) im Einsatz ist55. Die I²LU besteht aus mehreren Teillernumgebungen56: 1. Die  Studierumgebung  dient  zur  Wissensvermittlung  (wahlweise  in  Form  von  Vorle- sungen oder zum Selbstlernen) und zur Durchführung von Übungsaufgaben. 2. Die Recherchierumgebung bietet Wissensvermittlung nach dem Vorbild von Enzyklo- pädien an. 3. In der Experimentierumgebung können Experimente einzeln oder in Gruppen durch- geführt werden. 4. Die Kommunikationsumgebung stellt den anderen Teillernumgebungen Kommunika- tionsdienste wie z.B. Nachrichten- oder Konferenzsysteme zur Verfügung.                                                54 Vgl. Trahasch, S. (2002). 55 Vgl. Ferstl, O. K. / Schmitz, K. (2001), S. 13. 56 Vgl. Ferstl, O. K. / Schmitz, K. (2001), S. 17.
  
Storytelling. Eine Methode für das Change-, Marken-, Qualitäts- und Wissensmanagement: Eine narrative Managementmethode
Siehe auch:
30 Minuten Storytelling
Storytelling: Businessmetaphern in 50 x 2 Minuten
Storytelling - Das Praxisbuch
Sonstige Artikel:
Grundzüge der Wirtschaftsinformatik (Springer-Lehrbuch)
 
   
 
     
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